Im Jahr 1980 führte Zimmermeister Alfred Sieveke in zweiter Generation die Geschicke der Zimmerei Sieveke im niedersächsischen Lohne. Der Familienbetrieb beschäftigte zu dieser Zeit bereits 35 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und zählte somit zu den größten Handwerksbetrieben der Region. Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Bau von Massentierhaltungsställen und anderen landwirtschaftlichen Nutzgebäuden erhielt Sieveke Bauaufträge aus ganz Deutschland.

Wie damals im Handwerk typisch, war die Zimmerei ein stark personengeführter Betrieb. Kundenkontakt, Auftragsplanung und Baustellenleitung waren „Chefsache“. Alfred Sieveke hatte den gebündelten Überblick über alle relevanten Informationen und Prozesse. Aufgrund der fehlenden modernen Kommunikationsmittel war seine persönliche Anwesenheit auf den (überregionalen) Baustellen häufig gefragt. Dies erschwerte die Koordination der Abläufe in der Zimmerei selbst.

Die Vorfertigung auf dem Sieveke-Hof und die Montage auf der Baustelle stellten die bedeutendsten Arbeitsphasen in der Zimmerei dar. Buchhaltung und andere Büroaufgaben spielten eine eher untergeordnete Rolle. Die Zimmerei beschäftigte dafür zwar extra einen kaufmännischen Mitarbeiter, aber dieser verbrachte mehr Zeit mit dem Transport von Baumaterialien als hinter seinem Schreibtisch.

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  • Geschäftsführer: Alfred Sieveke
  • MitarbeiterInnen: 35
  • Aufträge: landwirtschaftliche Nutzbauten
  • Auftragsradius: regional und überregional
  • Bedeutendste Arbeitsphasen: Fertigung und Montage